SPD-Stadtratsfraktion und SPD-Ortsratsfraktion Brögbern auf Visite im Stadtkiosk

Der Stadtkiosk Julius Frilling in Lingen Damaschke war jetzt das Ziel eines Ortstermins der SPD-Stadtratsfraktion zusammen mit dem SPD-Brögbern – Orsratsfraktion, die sich derzeit über die Situation des Lingener Einzelhandels informiert. Der Lingener Jungunternehmer Julius Frilling stellte bei dieser Gelegenheit sein Geschäftskonzept vor, das als ein Beispiel für die erfolgreiche Integration von digitaler Innovation, dem Interesse der Kunden an einer effizienten Nahversorgung sowie einer fortschrittlichen Marktstrategie gelten kann.
Die Fraktionsvorsitzende Edeltraut Graeßner zeigte sich besonders beeindruckt von dem familienfreundlichen Grundkonzept des Kioskbetriebs, der teilzeitgeeignete Arbeitsplätze für Frauen und Männer biete und ausschließlich auf sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse setze. „Das ist in unseren Augen mustergültig, bietet es doch beispielsweise auch Alleinerziehenden eine flexible Möglichkeit zu einer sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit“, so Frau Graeßner im Gespräch mit Geschäftsführer Julius Frilling. Alle, also die Stadt, die Einwohner und auch der Einzelhandel profitierten von der Tatkraft des  Jungunternehmers, fuhr die SPD-Fraktionsvorsitzende fort. „Eins ist klar“, so Graeßner weiter, „sowohl die Kommune als auch die Unternehmen können sich einen Stillstand nicht erlauben“. Man müsse rasch und mit einer klaren Perspektive handeln, um Lingen substanziell voranzubringen. Die SPD-Fraktion zeigte sich auch angetan davon, dass der Stadtkiosk Julius Frilling sich durch sein innovatives Ausbildungskonzept zu einem „Chancengeber“ gerade auch für junge Menschen entwickelt habe.
Frilling hob hervor, dass auch bei der Gestaltung der individuellen Einsatzpläne die Belange der Familie im Vordergrund stehen. „Wir bekommen es meistens hin, die persönlichen Wünsche unserer Mitarbeiter/innen bei den Arbeitszeiten zu berücksichtigen“ erklärte Julius Frilling vor den SPD-Ratsmitgliedern. Insgesamt betreibt der Jungunternehmer 11 Stadtkioske in und um Lingen. Er hat inzwischen knapp 60 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen und bildet etliche Jugendliche zu Einzelhandelskaufleuten sowie zu Kaufleuten für Büromanagement aus.
Die sozialdemokratischen Ratsmitglieder begrüßten es besonders auch mit Blick auf die Einwohner/innen im Ortsteil Damaschke, dass der Stadtkiosk an der Schillerstraße nicht nur das „normale“ Kiosksortiment im Angebot habe, sondern darüber hinaus auch Snacks, Brot- und Backwaren; er orientiere sich erfreulicherweise immer wieder an den Anforderungen des regionalen Wirtschaftskreislaufs. Besonders wichtig sei es für Damaschke, dass hier ein kompletter Postservice vorgehalten werde, der den Kunden lange Wege in die Innenstadt erspare. Die Ratsmitglieder Stefan Wittler und Andreas Kröger wiesen darauf hin, dass die Stadt Lingen durch ein innovatives Förderprogramm die weitere Entwicklung moderner und kundenorientierter Strukturen im Einzelhandel effizient unterstütze. „Wenn wir dabei helfen können, dann können vernünftige Initiativen immer auf die Unterstützung auch der SPD-Fraktion zählen“, so betonte Andreas Kröger, stellvertretender Fraktionsvorsitzender abschließend.