SPD Ortsverein Lingen schlägt Solarenergiegenossenschaft vor

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Der SPD Ortsverein Lingen schlägt die Gründung einer Solarenergiegenossenschaft vor. Nach Ansicht der Sozialdemokraten verfügt die Stadt Lingen über Liegenschaften die große Dachflächen bieten, aber seit Jahren ungenutzt sind. Als Beispiele nennt die SPD das Rathaus, die Emslandarena und die Emslandhallen. „Aber auch in den Ortsteilen gibt es ungenutztes Potenzial“ sagt Carsten Primke, Vorsitzender des Ortsvereins.

Er verweist hier auf die Grundschulen und Sporthallen die sich in Trägerschaft der Stadt befinden. „In Altenlingen wird gerade eine neue Sporthalle gebaut, aber niemand hat bisher die Installation einer Solaranlage in Betracht gezogen“ meint Primke, der auch Ortsratsmitglied in Altenlingen ist. Eine Solarenergiegenossenschaft sollte das Ziel haben, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an der Produktion regenerativer Energien zu beteiligen. „Gerade Bürger*innen ohne Eigenheim könnten so auch Gewinne aus Solaranlagen erwirtschaften“ sagt Jens-Uwe Schütte, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender.

Eine genossenschaftliche Bürgerbeteiligung an solchen Projekten fördert nach Meinung der Sozialdemokarten darüber hinaus auch die Erreichung der Klimaziele der Bundesrepublik Deutschland, sie erhöht die Partizipation der Bürgerschaft in diesen Sektor, sie fördert die Akzeptanz regenerativer Energieproduktion, sie erhöht die Wertschöpfung vor Ort und beschleunigt die Umsetzung der Energiewende in Deutschland.

„Dies wäre auch ein Beitrag für die Zukunft junger Menschen die sich ja immer wieder für den Klimaschutz einsetzen und dafür auf die Straße gehen“ sagt die stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Pia Pols.

Der Ortsverein hat für dieses Projekt bereits einen Antrag ausgearbeitet und wird ihn zusammen mit der SPD Stadtratsfraktion diskutieren und die Fraktion bitten diesen dann an die Verwaltung der Stadt Lingen weiterzuleiten. Foto: © Georg Thole