Vorreiter bei der Wasserstoffproduktion

Foto (v.l.n.r.): Tiemo Wölken (EU - Abgeorneter SPD), Martin Gerenkamp (Erster Kreisrat), Martina Kruse (Fachbereichsleiterin Wirtschaft), Carsten Primke (Kreisgeschhäftsfürer SPD), Dr. Tim Husmann (Kompetenznetzwerkmanager IT), Ludger Tieke (Wirtschaftsförderung Stadt Lingen) Bild: © SPD

-SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken besucht IT Zentrum Emsland.-

Im Rahmen seiner Sommertour traf sich der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken mit Vertreterinnen und Vertretern der H2 Region Emsland, die sich als Netzwerk der regionalen Wasserstoffakteure versteht. Dr. Tim Husmann erläuterte dem Gast ausführlich, wie im Emsland aus grünem Strom Wasserstoff produziert werden kann, der dann entweder direkt vor Ort genutzt werden wird oder über bereits bestehende Gasnetze in weite Teile Deutschlands und die Nachbarländer geleitet werden kann. Der Erste Kreisrat Martin Gerenkamp sowie die Leiterin der Wirtschaftsförderung, Martina Kruse, hoben die Wichtigkeit des Projekts für die regionale Wirtschaft hervor.

Beeindruckt zeigte sich Wölken von den Schritten, die im Emsland anstehen: „An vielen Stellen und in vielen Regionen in der EU wird derzeit über Wasserstoff als Zukunftstechnologie gesprochen – so konkret wie hier in Lingen konnte mir bisher kein Projekt vorgestellt werden.“ Diesen Vorteil sollten die Akteure im Emsland nutzen. „Die H2-Region Emsland zeigt eindrucksvoll, wie in absehbarer Zeit Wasserstoff im großen Stil produziert werden kann“, so Wölken.

Der Vorsitzende des SPD Ortsverein Lingen Carsten Primke zeigte sich optimistisch, dass das Emsland ein guter Standort für die Wasserstoffproduktion ist. „Wenn unsere Unternehmen vor Ort und die Politik hier weiterhin zusammenarbeiten, können wir unsere Vorreiterrolle ausbauen – das ist gut für Lingen, das Emsland und letztendlich für die gesamte Region von der Nordsee bis ins Ruhrgebiet“, erläutert Primke und spielt darauf an, dass Offshore-Strom von der Nordsee im Emsland zu Wasserstoff verarbeitet werden kann und dann weiter ins Ruhrgebiert transportiert wird, wo große Abnehmer ihren Sitz haben.

„Solche Projekte“, macht Wölken deutlich, „sind enorm wichtig für die Transformation in eine CO2-freie Wirtschaft in der Europäischen Union.“ Er möchte weiterhin im Kontakt zu den Akteuren bleiben und freut sich schon jetzt auf die Fortschritte in der nächsten Zeit. Foto: © SPD

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